Die Langdistanz WM in Henderson (bei Las Vegas) verlief anders als geplant.
Die ITU-Offiziellen hatten vor dem Start entschieden, dass zum Schutz der Gesundheit der Athleten das Schwimmen abgesagt und der Wettkampf als Einzelzeitfahren (5 Sekunden Intervallstart) mit dem anschliessenden Lauf durchgeführt wird. Die Wassertemperatur von 17 Grad lag bei kalter Lufttempertatur nicht innerhalb des festgelegten Rahmens. Zusätzlich bestanden nach heftigen Regenfällen und Überflutungen Zweifel an der Wasserqualität des Lakes Las Vegas Resort schrieb die ITU auf ihrer Website.
Nach dem für den Wettkampftag in der Wüste von Nevada kalte Temperaturen vorausgesagt worden waren, Caroline Steffen hatte bei ihrem Sieg an der Ironman EM in Frankfurt vor Kälte ihre Zehen teilweise nicht mehr gespürt, bereitete sie sich auf diese Bedingungen entsprechend vor. Nach den 120 km Radfahren liess sich die Schweizerin die beste Zeit gutschreiben, gut 90 Sekunden schneller als Nikki Butterfield. Steffen liess zwar im Wechsel rund 30 Sekunden liegen, nahm aber noch mit einer Minute Vorsprung die 30 km Laufen in Angriff, die sie wie die viertbeste Radfahrerin Camilla Pedersen (Dä) nicht beenden sollte. "Es gibt keine Entschuldigung, ich hatte einfach einfach schlechten Tag", schrieb Steffen auf Facebook.
Henderson, Nevada (USA). Langdistanz-WM.
120 km Radfahren, 30 km Laufen.
Männer:
1. Jordan Rapp (USA) 5:00:15
2. Joe Gambles (AUS) 2:42 Minuten zurück.
3. Sylvain Sudrie (FRA) 3:08.
Frauen:
1. Rachel Joyce (Gb) 5:34:15
2. Leanda Cave (GBR) 3:20.
3. Meredith Kessler (USA) 6:30.
4. Nikki Butterfield (AUS) 10:19.
Aufgeben: Caroline Steffen (Sz)