Michale Raelert l'emporte devant Ronnie Schildknecht, Caroline Steffen gagne devant Nicole Hofer.
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| Caroline Steffen |
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| photos by Reinhard Standke |
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Nach drei Siegen am Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona musste sich Ronnie Schildknecht dem Weltmeister über diese Distanz, Michael Raelert (De) geschlagen geben. Schildknecht war zwischenzeitlich auf Rang drei zurückgefallen, konnte aber den in Vallauris (Fr) lebenden Olivier Marceau (Schweiz-Französischer Doppelbürger) doch noch überlaufen. Bei den Frauen sicherte sich Caroline Steffen nach Geelong und Singapore den Dritten Sieg über die Ironman 70.3 Distanz in diesem Jahr. Nicole Hofer (Willisau), die sich als Zweite für die WM in Clearwater qualifizierte, und Karin Thürig, die wie im Vorjahr Dritte wurde, komplettierten das reine schweizerische Podest bei den Pro-Frauen. Geschätzte 45'000 Zuschauer, rund 10‘000 mehr als im letzten Jahr, säumten die Strecken am Obersee und im Zürcher Obrland.
Raelert, der in diesem Jahr mit den Ironman 70.3-Rennen in Oceanside und Wildflower bereits die beiden wichtigsten US-Rennen für sich entscheiden konnte, dominierte das Rennen vom Schwimmstart bis ins Ziel. Schildknecht verlor auf den zwei Radrunden 35 Sekunden anstatt Zeit gutzumachen. „Ich hatte nicht so gute Beine, wie ich sie hätte haben müssen“, kommentierte der 30-Jährige Schildknecht. Schildknecht wechselte praktisch zeitgleich mit Marceau in die Laufschuhe und litt aber bei der ersten Passageder langen Treppe am Rapperswiler Schloss der 1. Runde unter Krämpfen in beiden Oberschenkeln. Doch der Vierte des Ironman Hawaii von 2008, Schildknecht, fing sich wieder, konnte eine Runde später Marceau einholen und stehen lassen. Mit über sechs Minuten Rückstand kam Schildknecht hinter Raelert, der den Streckenrekord des Schweizers verbessern konnte, als Zweiter ins Ziel. „Ich wurde von einem Besseren geschlagen“, musste Schildknecht feststellen. Marceau zeigte sich mit Rang drei, nicht aber mit seiner Laufleistung in der zweiten Runde zufrieden. Mit Matthias Hecht (10.) und dem Vorjahreszweiten Mike Aigroz (11.) konnten zwei Schweizer nicht die erhoffte Leistung abrufen. Vor den beiden klassierte sich Marc Widmer als viertbester Schweizer. Der ebenfalls als Favorit gehandelt Neuseeländer Cameron Brown kam über den 15. Gesamtrang nicht hinaus.
Bei den Frauen lieferten sich Caroline Steffen und Nicole Hofer einen langen Zweikampf. Steffen zeigte sich überrascht, dass mit Hofer eine Konkurrentin auf dem Rad mithalten konnte. Hofer ging für ihre Verhältnisse den Halbmarathon zu schnell an, während Steffen, die den Winter als Profi in Australien trainierte, fast sechs Minuten Vorsprung herauslaufen konnte. Nur eine Woche nach dem dritten Rang in St. Pölten kam Karin Thürig in Rapperswil über dieselbe Distanz auf dem Rad überhaupt nicht in Schwung und musste in dem für sie als Trainingswettkampf für den Ironman in Zürich eingeplanten Rennen mit Rang drei vorlieb nehmen. Die Ausländerinnen, die zweifache Siegerin des Ironman Switzerland Zurich Rebbecca Preston (Au) verzichtete sogar auf den Start, spielten keine Rolle. (Reinhard Standke)
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Rapperswil-Jona. Ironman 70.3 Switzerland Triathlon.
1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen.
Männer:
1. Michael Raelert (De) 3:47:47.
2. Ronnie Schildknecht (Thalwil) 6:42.
3. Olivier Marceau (Vallauris Fr/Sz) 7:29.
4. Romain Guillaume (Fr) 11:19.
5. Masimo Cigana (It) 14:05.
6. Axel Zeebroek (Bel) 15:19.
8. Marc Widmer (St. Gallen) 18:04.
10. Mathias Hecht (Willisau) 19:57.
11. Mike Aigroz (Châteaux d'Oex) 21:04.
12. Patrick Wallimann (Emmenbrücke) 24:21.
16. Mike Schifferle (Ballwil) 29:08.
18. Christian Wittensöldner (Zofingen) 30:04.
20. Patrick Hunkeler (Märstetten) 33:03.
Frauen:
1. Caroline Steffen (Cham) 4:19:29.
2. Nicole Hofer (Willisau) 5:55.
3. Karin Thürig (Retschwil) 9:39.
4. Simone Benz (Horgen) 14:43.
5. Eva Janssen (Ho) 22:62.
6. Sandra Patt (Hirzel) 24:49.
9. Cécile Treier (Widen) 33:05.
10. Simone Weber (Bern) 33:49.
11. Barbara Bracher (Null) 36:20.
12. Nina Brenn (Zürich) 37:47.
14. Corina Henggartner (St. Gallen) 40:45.
15. Claudia Hossmann (Nidau) 42:59.