Erdgas Olympia Day avec Nicola Spirig

22.06.2012 de Reinhard Standke

A l’occasion de la prolongation de l’engagement de sponsoring l’espoir olympique de Swiss Triathlon Nicola Spirig faisait une présentation intéressante auprès de l’Erdgas Ostschweiz AG.

Nicola Spirig à l'Erdgas Olympia Day. Photo by Reinhard Standke
Urs Zeller, directeur ad interim de l'Association de l'Industrie de gaz suisse VSG) et Nicola Spirig. Photo by Reinhard Standke

Neben der dreifachen Europameisterin Nicola Spirig waren beim anschliessenden Round-Table-Gespräch unter der Leitung von Regula Späni der ebenfalls für London selektionierte Radfahrer Michael Albasini, der Schwinger Nöldi Forrer sowie OL-Läufer Daniel Hubmann zu Gast.

Zu Beginn schilderte Spirig an ihre Erinnerungen und Eindrücke von Beijing 2008. So zum Beispiel an das gigantische „Vogelneststadion“, das man als Athlet auch vom Innenraum aus erleben konnte, die unterschiedlichen Sportler wie grossgewachsene Volley- oder Basketballer und zierliche Kunstturnerinnen sowie die Emotionen über wahnsinnige Erfolge oder grosse Enttäuschungen.  „Ich gehe aber nicht wegen der Erlebnisse nach London“, spielte Spirig auf ihre Zielsetzung an: den Gewinn einer Triathlonmedaille am 04. August.

Neben diesem Traum, dem notwendigem Willen und Glück nannte die 30-Jährige noch weitere Erfolgsfaktoren: „Ich habe das perfekte Umfeld das es braucht“. Spirig trainiert unter dem australischen Erfolgstrainer Brett Sutton in einer internationalen Trainingsgruppe mit 25 bis 30 Profiathleten: im Winter in Australien oder Thailand, im Sommer, da Suttons Frau aus der Schweiz stammt, in Leysin.  „Meine Familie und Freunde geben mir Sicherheit und Rückhalt, unabhängig von den Resultaten, meine Eltern agieren als Manager und nehmen mir sehr viel ab“.  Ohne die Unterstützung von Sponsoren gehe es nicht, dazu organisiere Swiss Triathlon als Verband sehr viel und stelle die ärztliche Betreuung sicher.

Der Tag X

Die Saison 2012 ist auf London ausgerichtet, so Spirig. „Theoretisch sollte ich in Topform sein“. Nach der notwendigen mehrjährigen Planung ist für die Nicola Spirig auch der Ablauf der letzten Tage vor dem dritten Olympiastart bereits genau festgelegt. „Ich reise am Mittwoch an, wir wohnen ausserhalb vom olympischen Dorf. So kann ich mich optimal auf den Wettkampf fokussieren“.  Am Wettkampftag bereits sei vor dem Morgenessen ein Laufband um 06.30 Uhr für sie reserviert. „Zum Teil gehe ich jetzt schon den Ablauf des Tages genau durch“, so Nicola Spirig.

Nicht weniger als 15 Athletinnen haben Chancen auf das Podest, meint Spirig. „Der flache, technische Kurs ist gut“, ich habe gute Emotionen an die drei bisherigen Wettkämpfe dort. Seit 2009 kam sie auf die Ränge 1 und 2 sowie 2011, nach dem überstandenen Ermüdungsbruch, auf Rang acht. Taktische gebe es im Triathlon viele verschiedene. „Wichtig für mich ist, dass ich für jeden Fall eine passende Antwort habe“.

„Ich habe mir eine Medaille als Ziel gesteckt, entsprechend hohe Erwartungen habe ich an mich selber“, erläutert die nun dreifache Olympiateilnehmerin. „Der grosse Druck kommt von mir selber. Die Gedanken, dass ich das Beste geben werde, hilft mir damit umzugehen“.

Vertragsverlängerung

Die langfristige Versorgungssicherheit sei nicht nur in der Schweizer Gaswirtschaft von grosser Bedeutung, meinte Urs Zeller, Direktor ad interim des Verbandes der Schweizerischen Gasindustrie (VSG). „Ich freue mich daher, dass wir den Sponsoringvertrag mit Nicola bereits vor den Olympischen Spielen verlängern können“. Der Vertrag läuft bis zum 31.12.2013. Der Sponsoringvertrag mit Swiss Triathlon war bereits im Frühjahr bis Ende 2013 verlängert und unterzeichnet worden.

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