Présentation du Championnat d'Europe Triathlon Athlone

30.06.2010 de

Nicola Spirig, défendante du titre et vainqueure de la série de championnats du monde WCS de Madrid, est parmi les favoris.

Anfang Juni konnte sich Spirig in der spanischen Hauptstadt nur wenige Wochen nach Abschluss des Jurastudiums in der Schlussphase des Rennens genauso wie beim EM-Erfolg vor 12 Monaten in Holten (Ho) von den Kurrentinnen absetzen. Damit gewann die 28-Jährige nach London im vergangenen Jahr, der Testevent für Olympia 2012 wurde im Hyde Park ausgetragen, zum zweiten Mal einen Wettkampf der WM-Serie. In beiden Fällen fand Spirig nach dem Schwimmen direkt in der Spitzengruppe Unterschlupf und musste keine kraftraubende Aufholjagd fahren. In Athlone, das nahezu in der geografischen Mitte von Irland rund 130 km westlich von Dublin liegt, sieht Nicola Spirig für sich das Schwimmen mit Neopren im Shannon River dagegen eher als Unsicherheitsfaktor. „Ich profitiere auch als nicht so gute Schwimmerin vom Neopren weniger als Andere“, erklärte Spirig. „Ich habe gut trainiert, freue mich auf den Wettkampf und werde mein Bestes geben. Den Titel zu holen ist schwierig, den Titel zu verteidigen, ist noch schwieriger“, meint Nicola Spirig. „Den Saisonauftakt 2010 hätte ich mir nicht besser wünschen können, ich war nach dem Abschluss meiner Prüfungen schneller auf einem hohen Niveau als gedacht“. Nach Madrid trainierte Spirig in der Gruppe des Australiers Brett Sutton in Leysin VD und reist von dort nach Irland.

Von einem starken Damenteam spricht vor der EM auch Nationalcoach Iwan Schuwey. „Mit Rang drei von Daniela Ryf in Seoul und dem Sieg von Nicola Spirig haben wir die Messlatte sehr hoch hängen können“, so Nationalcoach Schuwey, der an die in der Verbandsplanung für 2010 aufgeführte Medaille in Athlone erinnert. „Dennoch machen wir keine konkrete Zielvorgabe, hegen aber sehr grosse Ambitionen. Wenn jede Athletin eine Topleistung abrufen kann, liegen ein Titel und viele Punkte im Ranking im Bereich des Möglichen“. Neben Spirig sind in Irland Magali Di Marco, die Olympiadritte von Sydney 2000 wurde in Madrid unverschuldet in einen Sturz verwickelt wurde und konnte mit defektem Rad den Wettkampf nicht fortsetzen, sowie Melanie Annaheim, die vor einem Jahr Siebte wurde, dabei. „Beide sind gesund und haben gut trainiert“, weiss Schuwey. Die fünffache Europameisterin und Weltmeisterin von 2007, Vanessa Fernandes (Por), die Luxemburgische EM-Zweite des Vorjahres, Elizabeth May, die U23-Weltmeisterin Hollie Avil (Gb) und die zweite der WM-Serie 2009, Lisa Norden (Sd) sind nur einige der herausragenden Konkurrentinnen, die am Samstag um 16.30 Uhr MESZ aufeinandertreffen. Aus Schweizer Sicht ist in Irland Daniela Ryf die grosse Abwesende. Die Vorjahresfünfte und aktuelle Dritte der WM-Serie 2010 bereitet sich in Tenero auf die WM-Serie in Hamburg (17. Juli) vor.

Bei den Männern machte an der WM Serie in Madrid Sven Riederer mit Rang drei auf sich aufmerksam. Reto Hug meldet sich nach abgeschlossener Ausbildung vor Madrid mit dem Rang neun aus Seoul zurück. Ruedi Wild und Mac-Yvan De Kaenel ergänzen das Schweizer Team. „Wenn die Herren eine Topleistung abrufen können, liegt auch hier einiges drin“, meint Nationalcoach Schuwey. Mit Titelverteidiger Javier Gomez (Sp), Weltmeister und Madrid-Sieger Alistair Brownlee, dessen Bruder Jonathan (Junioren-Weltmeister) sowie den in der WM-Serie 2010 führenden Russen Alexander Brukhankovund Dmitrij Polyansky stehen auch hier hochkarätige Gegner bereit. Nicht gemeldet ist Olympiasieger Jan Frodeno (De). Die Männer-Medaillen werden am Sonntag ab 16.30 Uhr vergeben. Zwei Stunden vorher starten die Schweizer Junioren Jürg Bühler und Alexandre Dällenbach. Bereits am Donnerstag Abend werden ohne Schweizer Beteiligung die Team-Medaillen im Mixed-Format (zwei Frauen, zwei Männer) vergeben. (Reinhard Standke)

Das Schweizer Aufgebot

Elite Männer

  • Marc-Yvan De Kaenel (Lufingen)
  • Reto Hug (Dielsdorf)
  • Sven Riederer (Wallisellen)
  • Ruedi Wild (Samstagern)

Frauen

  • Melanie Annaheim (Lostorf)
  • Magali Di Marco (Troistorrents)
  • Nicola Spirig (Dielsdorf)

Junioren

  • Jürg Bühler (Lutzenberg)
  • Alexandre Dällenbach (Sion/Tenero)

Programm (jeweils MESZ)

Donnerstag, 01. Juli

  • 18.15 Uhr 2x2 Mixed Team Junioren
  • 20.00 Uhr 2x2 Mixed Team Elite
    (jeweils ohne Schweizer Beteiligung)

Samstag, 03. Juli

  • 14.30 Uhr Juniorinnen
  • 16.30 Uhr Frauen Elite

Sonntag, 04. Juli

  • 14.30 Uhr Junioren
  • 16.30 Uhr Männer Elite
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